CHIUSI DELLA VERNA

FotoChiusi della Verna (820 Meter über dem Meeresspiegel) ist ein Ort, dessen Geschichte auf die Zeiten der Etrusker und der Römer zurückgeht. Er gehört heute zu dem „Naturpark der Casentinischen Wälder“.
Er befindet sich in einer Lage von strategischer Bedeutung und zwar auf der Via Maior, die in der Antike Arezzo mit der Romagna verband. Deswegen war der Dorf Mittelpunkt des Handels und Ziel von vielen Wallfahrten.
Nach der Herrschaft der Feudalherren von Arezzo und unendlichen Kämpfen, kam 1384 Chiusi della Verna unter der gerichtlichen Zuständigkeit der Republik von Florenz. 1404 wurde er ihr Hauptort.
Unter den vielen Gemeindeammännern fällt der Name von Ludovico Buonarroti Simoni auf, Vater vom berühmten Künstler Michelangelo, der genau hier geboren war und nach der Geschichte in Vezzano getauft wurde.
Über dem Dorf, auf dem Gipfel des Berges, ragt die Wallfahrtskirche La Verna hervor, die 1213 an den heiligen Franz von Assisi vom Graf Orlando Catani verschenkt wurde.
Genau in La Verna verbrachte der Heilige die letzten Tage seines Lebens.
1224 wurden die Kreuzigungsmale Christi an seinem Körper sichtbar.


CASENTINO

Der Casentino befindet sich im apenninischen Tal des Arno zwischen der Toskana und der Romagna und hat eine Gesamtfläche von 700 Quadratkilometern. Von dichten Wäldern und mächtigen Bergen umgeben und geschützt, war die begünstigte Lage des Gebiets schon in alten Zeiten offensichtlich. Dies verursachte feudale Konflikte zwischen den Bewohnern von Arezzo und Florenz. Sogar Dante, der berühmteste italienische Dichter, berichtete von diesen Auseinandersetzungen. Im Casentino Gebiet befinden sich noch heute wunderschöne Schlösser, Pfarrerhäuser, Wallfahrtskirchen und Eremitagen, die Zeugnisse seiner geschichtlich und geistlich bedeutenden Vergangenheit sind.


Sehenswürdigkeiten:

Wallfahrtsorte

Schlösser

Pfarrerhäuser und Abteien